29.11.2007
Eine Messe voller Premieren
Ein strategisch günstiger Standort in Halle 8, ein interessanter Mix an Ausstellungsstücken und die direkte Nachbarschaft mit einem starken Partner waren die drei Hauptgründe für den Erfolg der SCHMIDT Winterdienst- und Kommunaltechnik auf der diesjährigen Fachmesse Agritechnica. Außerdem beging das Traditionsunternehmen mit seinem Auftritt in Hannover gleich mehrere Premieren.
Eine Premiere war schon der Stand: Noch nie zuvor hatte sich SCHMIDT mit einem Einzelstand auf der Agritechnica präsentiert. Dort zeigte das Unternehmen aus dem Hochschwarzwald drei Anbaumaschinen für Traktoren und Geräteträger: einen mehrscharigen TARRON-Schneepflug MS 32.1, die TRAXOS 15 Anbau-Streumaschine sowie die große Anhänge-Kehrmaschine WASA 300. Und die zogen die Blicke auf sich. Nicht nur das, weiß Gerd Kröning, Verkaufsleiter bei SCHMIDT zu berichten. »Sie sind auch alle verkauft«, bestätigte er nach dem Abschluss der Messe.
Ebenfalls eine Premiere war das Standkonzept, denn mit AEBI als direkten Nachbarn ergaben sich für die beiden zum gleichen Konzern gehörenden Firmengruppen zusätzliche Spielräume in der Gestaltung und Messearbeit. Umgeben von den SCHMIDT-Exponaten auf der einen und AEBI-Produkten, wie etwa dem Terratrac oder einem Motormäher, auf der anderen Seite, entstand eine ruhige Besprechungszone mit Tischen und Stühlen, die sich vom steten Strom der Besucher an den drei Stirnseiten abhob. Und die wurde rege genutzt. »Wir hatten sehr viele positive Begegnungen«, so Robert Lambrou, Leiter des Marketing, über das Geschehen auf dem Stand in Halle 8. Verkaufsleiter Gerd Kröning und seine Mitarbeiter führten an allen Tagen intensive Gespräche.

AGRITECHNICA 2007
Landwirte und Lohndienstleister gaben sich bildlich gesprochen die Klinke in die Hand. Denn auch für sie war es eine Premiere, SCHMIDT auf der Agritechnica zu sehen. Das nutzten sie, um sich über das Angebot zu informieren. Zumal viele kommunale Aufgaben wie etwa Schneeräumung und Glättebekämpfung im Außenbereich immer häufiger von Landwirten übernommen werden. Gerade deshalb standen der schwere TARRON, der speziell für Räumaufgaben unter schwierigen Bedingungen gebaut ist, und die TRAXOS Anbau-Streumaschine im Fokus. Sie erlauben einen effizienten Winterdienst auch mit Traktoren.
Die WASA 300 zog nicht nur die Blicke auf sich, weil sie das auffälligste Exponat war, sondern auch weil sie den Blick unter ihre Haube zuließ. Verkaufsgebietsleiter Charles Boné nahm sich immer wieder Zeit, um die mechanisch arbeitende Anhänge-Kehrmaschine vorzustellen. Zu den besonderen Vorteilen neben der großen Aufnahmekapazität von 3 m³ zählt vor allem ihr staubarmes Kehren: Wasserdüsen sorgen für die Bindung des Straßenstaubs und durch das mechanische Kehren entsteht keine Abluft. Auch darauf konnte Boné immer wieder verweisen. Eine zusätzliche Hilfe war ihm und seinen Kollegen ein neues Produktvideo, das die WASA 300 im Einsatz zeigt – und zwar sowohl bei unterschiedlichen Kehraufgaben, als auch im Betrieb mit Traktor und Unimog.

AGRITECHNICA 2007
Die Verantwortlichen bei SCHMIDT sind nach sieben Tagen Agritechnica mehr als zufrieden mit dem Erreichten. Zumal sie ihr Ziel übertroffen haben. »Wir wollen Erfahrungen sammeln«, beschrieb es Charles Boné am Eröffnungstag. Schließlich war es der erste Einzelstand auf der Agritechnica. Anschließend hatten die Experten des Unternehmens Grund zur Freude. Das Standkonzept mit den ausgewählten Maschinen und die Partnerschaft mit AEBI sorgten für einen »gelungenen Einstand«, so das Fazit von Robert Lambrou. Ein weiterer Punkt für diese Einschätzung war der Standort des SCHMIDT-Auftritts in der nicht ganz so großen Halle 8. Strategisch günstig in der direkten Verbindung zwischen der größeren Halle 9, wo sich unter anderem die Fahrzeughersteller Unimog, Fendt und Valtra präsentierten, und den Hallen 7 bis 4 mit John Deere, Claas, Steyr und New Holland gelegen, konnte der Stand von SCHMIDT kaum übersehen werden. Gerd Kröning: »Wir waren optimal platziert. Da hat alles gepasst.«
Auf der Agritechnica vom 11. bis 17. November, der weltgrößten Landtechnik-Ausstellung präsentierten 2.168 Firmen aus 36 Ländern sich und ihre Produkte oder Dienstleistungen. 340.000 Landwirte und Fachleute wurden an den sieben Messetagen gezählt. Für die Veranstalter zog Dr. Reinhard Grandke, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG), angesichts des Besucher- und Ausstellerplus eine überaus positive Bilanz: »Damit ist die Agritechnica der einzigartige Branchentreffpunkt der Landtechnik weltweit.«


